Page 7

Bad Reichenhaller - Salzzeitung, Ausgabe 2

Salz Tourismus 8Gmain starten Stefan Mross, einer der bekanntesten Musi- Jahren entwickelt?at sich sehr viel getan. Mittlerweile sprechen wirDa hWie hat sich der Schlager aus deiner Sicht in den letztenPeter:Stefan:.30 Uhr an einem ruhigen, eher kühlen Juli-Morgen: Aufdem Parkplatz Bergkurgarten im Wanderzentrum Bayerisch ker des Landes, Peter Blotzleiner-Reber, Regionalmarketing- und auch eine jüngere Zielgruppe an bzw. die Jugendlichen, die bis Tourismusleiter bei Bad Reichenhaller Salz, sowie Ralph Sommer, jetzt schon Schlagermusik gehört haben, es vielleicht aber nicht Projektleiter des SalzAlpenSteigs, ihre Tour. Durch die traumhaf- zugegeben haben, stehen jetzt dazu. Da hat sicherlich eine Helene te Morgenstimmung führt der Kiesweg durch den Wald. Stefan Fischer sehr viel dazu beigetragen. Mross, der seit seinem 13. Lebensjahr als Trompeter Erfolge feiert, ist selbst in der Region verwurzelt: Seine Mutter stammt aus Salzburg, der Vater aus Berchtesgaden, er ist in Traunstein ge- Peter: Welchen Bezug hast du zu deiner Heimat? boren. „Österreich und Deutschland sind ja sehr verbandelt“, sagt Stefan: Ich habe nach wie vor einen sehr engen Bezug zur Hei- Stefan Mross, „bei mir persönlich sowieso. Es ist wichtig für den mat, ich bin in Traunstein aufgewachsen, mein gesamter Freun- Tourismus, länderverbindende Projekte wie dieses zu schaffen.“ deskreis ist aus Traunstein. Ich selbst wohne mit meiner Familie Denn: Der neue, 230 Kilometer lange SalzAlpenSteig verbindet am Chiemsee. Deutschland und Österreich. Ob auf deutscher oder österreichischer Seite: Die einzelnen Peter: Wir gehen hier am neuen SalzAlpenSteig, wanderst du Wanderstrecken des neuen SalzAlpenSteigs haben vieles gemein- privat mit deiner Familie auch gern? sam. Die landschaftliche Schönheit vor allem. Und das Salz, das Stefan: Ja, absolut, das ist für mich ein guter Ausgleich. Ich gehe in dieser Gegend einst abgebaut wurde. Etappenweise wandert gern querfeldein in der Nähe von meinem Haus. Unsere Tochter man tatsächlich auf historischen Soleleitungen. An einer alten ist ja erst ein Jahr, da ist das Wandern mit der Familie gerade kein Deichselstation angekommen, erklärt Peter Blotzleiner-Reber Thema. Aber in zwei bis drei Jahren bestimmt. dem interessierten Stefan Mross, wie die Soleleitungen aus Holz früher hergestellt wurden. Als sie weitergehen, entwickelt sich ein interessantes Gespräch: Peter: Wie hat deine Erfolgsgeschichte eigentlich begonnen? Stefan: Mein Vater war Musiker, da habe ich das natürlich von Klein auf mitbekommen. Zuerst habe ich Blockflöte gespielt und dann auch kurz Ziehharmonika, aber als ich bei der Einweihung der neuen Turnhalle in Traunstein einen Trompetenspieler gehört habe, war ich fasziniert und wollte unbedingt dieses Instrument lernen. Zum 10. Geburtstag habe ich mir dann eine Trompete gewünscht. Meine Eltern konnten sich das aber nicht leisten. Die erste Trompete haben wir uns für 5 Mark im Monat von der Musikschule in Traunstein ausgeliehen. So bin ich zur Volksmusik und später zum Schlager gekommen. Natur, Menschen und Produkte unserer Region. 7


Bad Reichenhaller - Salzzeitung, Ausgabe 2
To see the actual publication please follow the link above